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Donnerstag, 28. Juli 2016

Die besten Sommerbücher, die perfekt für den Urlaub sind

Hallo meine Lieben,

wir befinden uns mitten in der Urlaubszeit und was gibt es Schöneres als ein gutes Buch in der erholsamen Zeit zu lesen oder auf Reisen mit sich zu führen? Ich persönlich liebe es Bücher in meiner Freizeit zu lesen, vorallem wenn man sich am Strand gerade sonnt, sich im Hotel aufhält, gerade im Auto oder Zug sitzt oder vor dem Schlafen gehen noch eins liest. Ein gutes Buch ist da immer Pflicht!
Doch um sich noch besser in die Lektüre hineinfühlen zu können, muss der Ort, an dem das Geschehen spielt, am besten zu der eigenen Umgebung passen, daher liebe ich es genau diese Bücher an den entsprechenden Orten zu lesen.


Für den Strandurlaub an sonnige Orte und dem klaren türkisen Meer eignen sich besonders folgenen Bücher:
  
  • Die Blue Secrets-Reihe -Anna Banks:
Da Blue Secrets schon mit einem Strandurlaub beginnt, hat man sofort das Gefühl mitten im Geschehen zu sein, während man selbst in Badeklamotten auf der Liege oder auf einem Handtuch liegt und die Sonne gerade die Haut küsst. Alleine die Gerüche am Strand verstärken die Eindrücke aus dem Buch, sodass man  meinen könnte, das Emma und Galen gleich mit ihrem Surfboard vor einem stehen. Ich persönlich finde, dass sich Blue Secrets einfach lesen lässt, wodurch man sich im Urlaub nicht allzu angestrengt mit einer mitgebrachten Lektüre herumschlägen muss.

  • Die Watersong-Reihe - Amanda Hocking:
Wir hoffen alle mal, dass Penn, Lexi und Thea natürlich nur im Buch existieren und nicht den Strand wirklich unsicher machen. Durch Gemmas Liebe zum Meer und dem ständigen Drang ins Wasser springen zu müssen, denke ich, dass Watersong sich super für den Strandaufenthalt eignet. Auch die Treffen zwischen den Freunden im Buch geben einem das perfekte Urlaubsfeeling wider, sodass man denkt, dass man mit ihnen am Strand ist. 

  • Die Vampiraten-Reihe- Justin Somper
Für die Segler unter uns, aber auch die normalen Strandgänger, könnte Vampiraten eine Abwechslung der typischen Strandlektüre darstellen. Die Zwillinge Connor und Grace Tempest entführen den Leser in eine mysteriöse und gefährliche Welt der 7 Weltmeere und halten die ein oder andere Überraschung parat. Ich denke, dass Vampiraten jedem Leser ein frisches Gefühl verleihen kann, so als wäre man selbst auf hoher See.



Für diejenigen, die Bücher eher im Hotel, auf der Reise oder doch Zuhause auf Balkonien genießen, eignen sich diese Bücher:

  • Das Hotel im Moor- Deborah Crombie
Der klassische englische Krimi, der sich in einem Hotel abspielt mitten in der Urlaubszeit von Inspector Duncan Kincaid, obwohl dieser sich Erholung davon versprochen hat. Es beginnt eine detektivische Jagd auf den Mörder und ein Rätselraten, das einem Krimi mehr als gerecht wird. Mit ,,Das Hotel im Moor" hat man eine wirklich spannende und unterhaltsame Lektüre im Reisegepäck.

  • Whisper-Isabel Abedi
Obwohl das Buch aus der Sicht eines jungen Teenagers geschildert wird, kann man auch noch als Erwachsener Gefallen an dem Buch finden. Besonders, wenn es darum geht ein Geheimnis einer Stadt und eines toten Mädchens zu lüften, obwohl alle Bewohner so tun als wäre nie etwas vorgefallen. Neben der Spannung gibt es auch etwas für die Romantiker, die sich von einer jungen Sommerliebe inspirieren lassen können.

  • Flirt mit Nerd-Leah Rae Miller
Für diejenigen, die sich eine süße Liebesgeschichte wünschen, die sich während der Sommerferien unter gewissen Umständen entwickelt hat, sind hier genau richtig. ,,Flirt mit Nerd" bietet nicht nur etwas für den kleinen Nerd, der in jedem von uns steckt, sondern beeindruckt mit einer frischen aufkeimenden Liebe, die Sommergefühle beim Leser wecken kann.
 


Ich wünsche allen eine erholsame Zeit und einen schönen Urlaub!
Vielleicht lest ihr ja das ein oder andere aufgeführte Buch von der Liste, aber vielleicht kennt ihr ja noch einige gute Bücher für eine Reise.

Bis zum nächsten Mal.
Eure Chi

Donnerstag, 29. Mai 2014

Isola - Isabel Abedi

Hallo an alle Lesemäuse,

da ich bereits einige Werke (Whisper, Lucian) von Abedi gelesen habe, wollte ich das Jugendbuch namens ,,Isola" nicht auslassen und habe es mir für 9,99€ gekauft. Das Buch wurde 2012 vom Arena-Verlag veröffentlicht und umfasst 321 Seiten.

Klappentext

Cover von ,,Isola" von Isabel Abedi
,,Sie sind zu zwölft und sie haben das
große Los gezogen. Drei Wochen  allein
auf einer einsamen Insel vor Rio de Janeiro-
als Darsteller eines Films, bei dem nur sie
allein die Handlung bestimmten. Doch nicht
nur für die siebzehnjährige Vera, die ganz
eigene Gründe hat, auf der Insel zu sein,
wird das paradiesische Idyll zu einem
schillernden Gefängnis. Was verbirgt
der melancholische Solo, der Veras
Gefühle auf ganz ungewöhnliche
Weise berührt? Wer ist die
hübsche Moon, die sanfte Pearl,
der provozierende Joker, wer
Rückseite des Buchs
sind sie alle in Wirklichkeit?
Ein jeder von ihnen kommt der
Wahrheit näher, als der exzentrische
Regisseur die Jugendlichen mit einem
Spiel überrumpelt, auf das niemand
vorbereitet ist. Ein Spiel, das bald
tödlicher Ernst wird."

Inhalt

Vera ist einer der ausgewählten Teenager,
die bei einem Filmprojekt in Brasilien
mitmachen sollen. Doch genaue Richtlinien oder
ein Skript hat sie nicht bekommen, ebenfalls
kennt sie die anderen Teenager nicht, die
mit ihr auf die einsame Insel gehen.
Gerade gelandet, bekommt Vera ein komisches
Gefühl gegenüber dem ganzen Projekt, was
bald den Rest der Gruppe ebenfalls betreffen wird.
Denn der spaßige Sommerurlaub am Strand als
Darsteller für einen Film, entpuppt sich als
mörderische Aktion, die in ein Spiel des
Regisseurs verwickelt wird. Jeder zieht eine Karte,
einer soll den Mörder spielen, doch Vera
kann niemanden trauen, als aus dem vermeintlichen
Spiel bitterer Ernst wird, denn jeder gibt sich
einen Decknamen und könnte sein wahres Ich
somit verstecken.
Und was hat der mysteriöse Solo, der
Vera auf eine gewisse Weise fasziniert, mit alldem
zu tun?

Der Inhalt hört sich für mich sehr spannend und aufregend an. Ein wenig Krimi und ein wenig Romance hauchen dem Jugendroman eine authentische Seele ein und beeindrucken den Leser.

Personen

Es gibt viele handelnde Personen in diesem Buch, da es 12 Jugendliche sind, die an dem Projekt teilnehmen.

Vera: Sie heißt eigentlich Joy und ist etwas schüchtern. Das 17-jährige Mädchen hat eine besondere Verbindung zu Brasilien und scheint einige Worte der Landessprache zu kennen. Sie ist beeindruckt von Solo und findet schnell Gefallen an ihm.

Elfe: Obwohl sie diesen Namen auswählte, ist sie alles andere als eine graziele und zarte Elfe.
Der Punk-Goth ist etwas üppiger und stark geschminkt. Ebenfalls riecht sie stark nach Patchouli, was vielen etwas zu viel wird. Sie ist offen, aber etwas aufdringlich.

Solo: Der etwas stumme und scheue Junge, scheint etwas zu verbergen oder gedanklich abzudriften, da ihn etwas beschäftigt. Er hat starkes schwarzes Haar und er verzieht meistens keine Mime im Gesicht. Er nimmt seinen Hund Mephisto mit auf die Insel.

Pearl: Sie ist ein dunkelhäutiges Mädchen mit krausem Haar, das für das Projekt ausgewählt wurde, da sie eine Musicalausbildung macht. Sie ist direkt und ein Handy-Junkie.

Kyrs: Die rothaarige Krys scheint etwas nervös am Anfang gewesen zu sein, doch scheint sich schnell an die Situation gewöhnt zu haben. Die Raucherin wird anfangs nicht so gut angenommen.

Neander: Er scheint intelligent zu sein, da er auf die Insel ein Buch über Vögel und ein Fernglas mitnimmt, ebenfalls eine Taschenlampe, die bei Gelegenheit helfen kann.

Lung: Der asiatische Zirkusjunge hat lackschwarzes Haar und ist aufmerksam. Er ist sehr rücksichtsvoll.

Alpha: Der weiblonde Junge macht oftmals anzügliche Bemerkungen, womit er sich keine Freunde unter den Anderen macht.

Milky: Da er milchfarbene Haut hat, hat er sich diesen Spitznamen ausgesucht. Er ist nett und sammelt schnell Sympathiepunkte bei Vera und Elfe.

Darling: Die Blondine ist eine oberflächliche Zicke, die mit allen rummacht und nur mit ihnen spielt. Sie legt viel Wert auf ihr Äußeres und ist sehr eigensinnig.

Moon: Ein Mädchen mit Glatze und zwei verschiedenfarbenen Augen. Sie nimmt ihre tote Schildkröte mit auf die Insel, was bei den anderen nicht so gut ankommt.

Joker: Seine markante Hakennase und sein Ziegenbart sind sein Erkennungszeichen. Er ist rebellisch und findet es lustig andere zu verarschen. Er ist etwas seltsam.

Quint Tempelhoff: Der Regisseur und Veranstalter des gesamten Projekts ist sehr herzlich und übertrieben nett zu den Jugendlichen. Seine Assistentin Maya unterstützt ihn. Man weiß nicht, ob man ihm trauen kann, seitdem das Spiel eingeführt hat.

Die Charaktere sind alle unterschiedlich und decken verschiedene Typen Jugendlicher ab, jedoch finde ich, dass manche wiederrum zu sehr in eine stereotypische Richtung neigen und man das Gefühl bekommt man könne ihre Handlung vorhersehen.
Der Regisseur kommt mir anfangs zu nett vor.

Schreibstil

Wie immer ist die Jugendsprache sehr markant vertreten und typische Jugendthemen werden angesprochen. Der Erzähler ist allwissend und schildert viele Eindrücke detailliert.

Fazit

Die Story hat mir sehr gut gefallen und ist teilweise mal langweilig mal spannend. Der Verlauf ist auch etwas unerwartet, obwohl die Handlungen der Charaktere zum Teil vorhersehbar erscheinen.
Für mich sind es etwas zu viele Personen, die auch zum Teil zu stereotypisch sind, z.B. Punk-Goth Elfe, die komplett schwarz geschminkt ist und nach Patchouli riecht und ebenfalls aufdringlich ist und Darling, die sozusagen die Bitch auf der Insel darstellt.
Der Schreibstil ist okay und typisch für Abedi, nur nerven die ständigen Bemerkungen über Brasilien, die oftmals nicht zur Situation passen oder nicht angebracht sind.
Die vielen Krimi- und Romanceelemente werten die gesamte Story auf und verleihen dieser das gewisse Etwas.

Ich gebe dem Jugendroman ,,Isola" 3 von 5 Sternen, da es sehr spannend ist und die Handlung originell erscheint, jedoch die Handlung überladen wird mit Charakteren und der Schreibstil nicht so dolle ist.

Bis zum nächsten Mal und viel Spaß mit ,,Isola".

Eure Chi

Dienstag, 22. April 2014

Lucian- Isabel Abedi

Hallo an alle Lesebegeisterte,

heute möchte ich euch das Jugendbuch ,,Lucian" von Isabel Abedi vorstellen und anschließend bewerten. Es enthält Fantasy-Elemente und wurde 2009 beim Arena-Verlag veröffentlicht. ,,Lucian" umfasst 555 Seiten.

Klappentext

Cover von ,,Lucian" von Isabel Abedi
,, >>Becky hast du dir eigentlich mal überlegt, dass Lucian vielleicht... kein Mensch ist?<< Ich senkte den Kopf.
>> Nein<<, flüsterte ich. Aber was ich dachte, war: Ja.

Rückseite des Buches
Immer wieder taucht er in Rebeccas Umgebung auf, der geheimnisvolle Junge Lucian, der keine Vergangenheit hat und keine Erinnerungen. Sein einziger Halt ist Rebecca, von der er jede Nacht träumt. Und auch Rebecca spürt vom ersten Moment an eine Anziehung, die sie sich nicht erklären kann. So verzweifelt die beiden auch versuchen, sie kommen voneinander nicht los. Aber bevor sie noch erfahren können, was ihr gemeinsames Geheimnis ist, werden sie getrennt. Mit Folgen, die für beide grausam sind. Denn das, was sie verbindet, ist weit mehr als Liebe."


Inhalt

Rebecca oder auch Becky ist ein Mädchen im Teeniealter, dass sich nach einer Partnerschaft sehnt. Sie hat sich gerade von Sebastian getrennt und träumt nur noch von dem mysteriösen hübschen Jungen, in den sie sich verliebt ohne ihn wirklich zu kennen. Rebecca spührt eine tiefe Verbindung zu dem Fremden und stellt sich Fragen über Fragen. Doch der so elegante und zarte Junge Lucian, der in Rebeccas Träumen auftaucht, scheint nocht nicht einmal sich selbst zu kennen.
Rebecca ahnt nicht, dass ihre Begegnung und ihre Träume im Zusammenhang mit dem Fremden kein Zufall sind.

Für mich hörte es sich anfangs schon interessant an, obwohl ich wusste, dass es eine etwas teeniehafte Liebesgeschichte ist, aber dass es soooo kitschig ist, hätte ich nicht gedacht.

Personen

Vorab sage ich schon einmal, dass die Personen weder authentisch, noch gerade prickelnd sind. Sie verkörpern für mich stereotypische Personen, die nicht real wirken.

Rebecca ist ein Teeniemädchen, das nach der ganz großen Liebe sucht. Sie lebt zusammen mit ihrer Mutter Janne und ihrer Lebensgefährtin Spatz zusammen und veranstaltet mit ihnen regelmäßig eine Ladies Night.  Sie träumt verhäuft von Lucian und stellt sich oft Fragen über ihn, da ihr Interesse wächst. Ihre besten Freunde Suse und Sebastian, ihr Ex, der sie noch zurück will, stehen immer mit ihr in Kontakt.
Rebecca ist eine Träumerin.
Suse ist Rebeccas beste Freundin und verkörpert die übertriebene teeniehafte Freundin, die quirlig ist und immer ein offenes Ohr für ihre ,,Becky" hat. Man bekommt das Gefühl, dass sie sich nur für Jungs interessiert und ständig auf der Suche nach einem Flirt ist.
Lucian wird als engelsgleicher und unnahbarer Junge dargestellt. Er soll perfekt sein und anders wirken als die normalen Personen. Er wird wie ein Überwesen dargestellt und ist anscheinend Rebeccas idealer Traumtyp.
Janne und Spatz finde ich ebenfalls übertrieben, auch wenn es einen positiven Effekt zum Thema Tolleranz beisteuern soll.

Die Charaktere haben mir alle nicht gefallen. Sie sind alle zu sehr in eine Schublade gesteckt und in eine Richtung gedrückt, sodass es sehr unrealistisch und gezwungen wirkt. Die teeniehaften Verhaltensweisen sind wirklich übertrieben und wirken ebenfalls nicht gerade realistisch.
Man hat alle Eigenschaften eines Jugendlichen in eine einzige Person gequätscht.
Janne wirkt auch nicht wie ein Mutter, sondern wie Rebeccas möchtegern coole Freundin und chillige Mutter.
Auch bei Lucian kann man nicht nur anhand des Covers sagen, dass es sich um einen Engel handelt, sondern auch sein Erscheinungsbild gibt dies Preis, was das Ganze nicht gerade mehr spannend macht.
Ebenfalls tauchen viele Charaktere auf, an die man sich kaum erinnern kann, da sie so viele und ebenfalls unnötigt für die Story sind.

Schreibstil

Mich haben diese zwanghaften nebensächlichen Bemerkungen gestört, die zeigen sollen, dass Abedi ach so gut über die Jugend Bescheid weiß und unglaublich cool rüberkommen will.
Es wird aus der Sicht von Rebecca erzählt, was zwar authentisch in Hinblick auf ihren Charakter ist, aber mir überhaupt nicht gefallen hat. Sehr umgangssprachlich und komisch.
Abedi holt meiner Meinung nach zu weit aus. Es werden viele Dinge zu detailliert beschrieben, sodass es nervt und eher als Lückenfüller erscheint.
Auch das Kapitel, in dem nur E-Mails gezeigt werden sind unnötige ca. 30 Seiten, die kaum mit Inhalt gefüllt sind und sinnlos wirken. Ebenfalls soll es das Teeniehafte unterstreichen, was jedoch nicht wirklich gelungen ist.

Fazit

Ich konnte dem Buch leider kaum was Positives abgewinnen. Die Story hielt ich am Anfang für interessant, aber nach einer Seite wirkte es auf mich übertrieben und unrealistisch. Ebenfalls zu kitschig um wahr zu sein. Rebeccas Reaktion auf Lucian ist ebenfalls keine natürliche - so würde niemand reagieren-.
Die Charaktere gefallen mir gar nicht, da sie nur Stereotypen verkörpern und cool sein sollen, jedoch steht Abedi meiner Meinung nach der Jugend nicht mehr so nahe. Man merkt, dass sie zum Teil wirklich keine Ahnung hat wie die Jugend von heute ist.
Das Geheimnis um Lucian ist schon beim Erblicken des Covers und seiner Charakterbeschreibung gelüftet, was die Spannung gar auslöscht.
Sinnlos und fast unverschämt finde ich das Kapitel mit den E-Mails, die 30 Seiten umfassen, kaum Inhalt haben und die ich mitbezahlt habe.Und dass Sendungen wie GNTM oder DSDS erwähnt werden, schlägt dem Fass fast den Boden aus, da das Buch überladen ist mit Sinnbildern, die man der Jugend zuordnet. Es sind einfach zu viele. Eine Sache hätte gereicht.
Ganz nebenbei erinnert das Buch an die ,,Twilight-Saga", da viele Szenen irgendwie wie abgeschaut erscheinen und Lucians Haut im Mondlicht schimmert. Auch Rebecca ist Bella sehr ähnlich.

Ich gebe dem Buch 1 von 5 Sternen, da ich mich durchgequält habe es zu lesen und schnell die Lust daran verloren habe. Es ist einfach alles zu unrealistisch und überladen, sodass es beim Lesen nervt. Ich konnte diesem Buch nichts abgewinnen und bereue es gekauft zu haben. Ich kann es überhaupt nicht empfehlen.

Bis zum nächsten Mal.

Eure Chi

Freitag, 14. Februar 2014

Whisper - Isabel Abedi

Hallo an alle Lesebegeisterte!

Heute möchte ich euch den Jugendkrimi ,,Whisper" von Isabel Abedi vorstellen und anschließend bewerten. Das Buch wurde 2005 beim Arena-Verlag veröffentlicht und umfasst 274 Seiten.


                    Klappentext
Cover von ,,Whisper"

,, Eine unwirkliche Stille liegt über Whisper, dem alten Haus, in dem Noa ihre Ferien verbringen soll. Das alte Gebäude birgt ein Geheimnis über das niemand im Dorf spricht. Furcht und neugierige Erwartungen führen Noa immer tiefer auf die Spur eines rätselhaften Verbrechens. Gemeinsam mit David nähert sich Noa der Wahrheit eines nie geklärten Mordes..."


                           Inhalt

Rückseite von ,,Whisper"
So hat sich Noa sicher nicht ihre Ferien vorgestellt. Von der Großstadt Berlin in ein kleines Dorf, in dem Noas Mutter Kat ein heruntergekommenes Haus gekauft hat. Während Noa, ihre Mutter und Gilbert, Kats Freund, das Haus besichtigen, fallen Noa komische Zufälligkeiten auf, die sich später als weitaus bedeutend entpuppen. Sie machen daraufhin einen Rundgang im kleinen Dorf, das bereits eine eingeschworene Bürgerschaft hat und die Bande nicht ganz so freundlich in Empfang nimmt, wie sie sich es am Anfang erhofft hatten. Schon bald stößt noch der Wirtshausjunge David dazu, der bei den Renovierungsarbeiten helfen soll und  zusammen mit Noa den Mysterien des Hauses auf die Schliche kommt, indem sie eine Geisterbeschwörung durchführen und dann noch ein Tagebuch finden.

Ebenfalls muss ich anmerken, dass am Anfang eines jeden Kapitels ein Tagebucheintrag erscheint, indem sich eine gewisse junge Frau namens Eliza über ihr Leben beschwert.

                                                                       Personen

Die Personen in ,,Whisper" sind sehr durchschnittlich und auf das Alltagsleben angepasst. Sie sind keine starken Individuen, sondern verkörpern eher ihre Altersgruppe oder gewisse Einstellungen im Leben.
Noa ist ein sehr freches Mädchen, das sich auch mal gerne ihrer Mutter wiedersetzt, da sie diese nicht ernst nimmt. Sie ist neugierig und schnell gelangweilt, ebenfalls oft genervt, besonders am Anfang des Buches, als sie ihre Ferien auf dem Dorf verbringen  und sich damit abfinden muss. Noa verkörpert den typisch zickigen Teenie.
Kat ist keine normale Mutter. Sie ist Schauspielerin und baut ihre ungewöhnlich abgefahrene Kreativität und Rollenspiele im Alltag ein und schauspielert den gesamten Tag. Sie ist keine strenge Mutter, sonder eher lässig und versucht cool zu sein. Man kann sie als laissez-faire bezeichnen. Außerdem sagt Kat meiner Meinung nach zu oft ,,Scheiße.".
Gilbert spielt keine große Rolle in dem Buch, jedoch wird sein Aberglaube, seine Unsicherheit und seine Angst oft geschildert.
David verkörpert ebenfalls den typisch ,,coolen" Jugendlichen. Es ist von Anfang an klar, dass Noa sich desinteressiert zeigt und dann doch Gefallen an ihm findet. David hilft bei dem Umbau des Hauses und ist sehr hilfsbereit. Ebenfalls steckt unter seiner coolen Fassade auch ein verletzlicher junger Mann, der eine nicht so schöne Familiengeschichte hat. Trotzdem ist es positiv, dass er sich gut um seinen behinderten Bruder Krümel kümmert und für ihn alles tun würde.       
Im Laufe der Geschichte lernt man noch viele Dorfbewohner kennen, die zum Teil nur bedingt wichtig sind, doch zu diesen Personen äußere ich mich mal nicht, da ich die Spannung nicht einschränken möchte.

                                                                       Schreibstil

Die Tagebucheinträge am Anfang der Kapitel sind aus der Sicht von der Verfasserin Eliza, doch die gesamte Romangeschichte wird aus der Sicht des auktorialen Erzählers geschildert. Ebenfalls ist der Inhalt etwas auf Jugensprache getrimmt und nicht sehr sachlich. Allein, dass Kat gefühlte 100 Mal ,,Scheiße" sagt oder schreit, spricht für sich. Abedi beschreibt auch viele Eindrücke und Situationen schon fast zu ausführlich.

                                                                           Fazit

Whisper ist mal eine schöne Abwechslung und auch sehr gelungen für einen Jugendroman. Er ist nicht brutal, verharmlost aber auch nichts. Die Krimielemente sind wirklicht gut und ziehen sich fließend durch die gesamte Geschichte. Auch die aufkeimende Liebesgeschichte erscheint mir nicht als unlogisch und die Spannung und ein gewisses Misstrauen gegenüber der Bürger wird gebildet und aufrechterhalten. Ebenfalls ist ,,Whisper" nicht wirklich vorhersehbar, außer das mit der Liebesgeschichte, und man kann auch gut mitraten, wie man genau den Fall zu lösen hat. ( Ich nenne den Fall hier mal nicht, da sonst der gesamte Reiz weg wäre.)
Die Personen sind okay und für diesen Roman auch gar nicht anders denkbar, denn ihre typischen Verhaltensweisen haben im Verlauf ihren Sinn, z.B. Noas teeniehaftes Verhalten und ihre kindliche Neugierde.

Daher gebe ich dem Buch 3,5 von 5 Sternen, da es jetzt nicht mein Lieblingsbuch ist, aber trotzdem gelungen und eine tolle Abwechslung ist.


Wenn ihr das Buch schon gelesen habt: Habt ihr erraten, was es mit Eliza und der ganzes Whisper-Geschichte auf sich hatte? Hättet ihr das Ende geahnt? Fandet ihr es spannend?

Für die, die es nicht gelesen haben: Würdet ihr es jetzt noch lesen oder ist die Handlung für euch jetzt gar nicht mehr so spannend?

Bis zum nächsten Mal und viel Spaß mit dem Buch.

Eure Chi